Ablegen bei ablandigem Wind

vg

Die erste Frage zum Ablegen

Ablandige Winde

Ablandige Winde. Hier das große Bild.

Das Ablegemanöver ist in allen unseren Hafeneinfahrten (A, B, C) identisch.

Hafenkarte

Hafen bei ablandigem Wind. Hier das große Bild.

In der Anfangsphase unterscheiden sich die Ablegemanöver nur darin, ob man mit dem Bug oder dem Heck zum Steg liegt:

  1. Wenn unser Schiff mit dem Bug zum Steg befestigt ist (C), müssen wir die Leinen klarmachen. Auf das Kommando: Bugleinen los werden diese losgeworfen und man verholt das Schiff mit den Dalbenleinen am Heck langsam aus der Box heraus. Dann muss man es so umdrehen, dass der Bug aus dem Hafen hinaus zeigt. - Siehe Boot in die richtige / gewünschte Richtung drehen.
  2. Wenn unser Schiff mit dem Heck zum Steg befestigt ist (B), müssen wir die Leinen klarmachen. Auf das Kommando: Heckleinen los werden diese losgeworfen, und man verholt das Schiff mit den Dalbenleinen den Bug mit Schwung aus der Box heraus. Je mehr Fahrt man beim Rausziehen aus der Box mit den Festmacherleinen an den beiden Boxen-Dalben erzielen kann, umso besser. Sobald das Schiff komplett aus der Box ist, kann der Steuermann das Ruder hart legen und Richtung Hafenausfahrt fahren.
Ablandige Winde

Auslaufen aus dem Hafen bei ablandigen Winden. Hier das große Bild.

Vorsegel ausrollen / setzen

Auf welcher Seite soll man die Fock setzen respektive ausrollen?

Das hängt von der genauen Windrichtung des ablandigen Windest ab. Siehe Windkarte oben.

Abstand vom Hafen

Zuerst muss man jedoch aus vielen Gründen Abstand zum Hafen gewinnen.

Deshalb sollte man zuerst einmal 100-150 Meter weg vom Hafen nach Lee fahren.

Ort des Aufschießers

Aber wo steht man dann gewöhnlich? Das zeigt die folgende Hafenkarte:

Aufschießer bei ablandigen Winden

Aufschießer bei ablandigen Winden, um das Großsegel genau im Wind zu setzen. Hier das große Bild.

Das hängt von der Windrichtung des ablandigen Windes ab.

Sonderform des Segelsetzens

Manchmal sieht man jedoch ein etwas anderes Segelsetzen während der Fahrt extrem hoch am Wind, auf das manche Regattasegler schwören. Jedoch unterliegt dies Einschränkungen:

Das war das Ablegen bei ablandigen Winden. Frohe Fahrt.

Weiter geht es mit: Ablegen bei auflandigem Wind.

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